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Beim Heizen bares Geld sparen!


junge_intelekktuellHeizen verbraucht am meisten!

Betrachtet man den Energieverbrauch eines privaten Haushalt erkennt man, dass für Heizung und Warmwasser die größten Energiemengen verbraucht werden. Wir zeigen Ihnen was Sie konkret einsparen können.


Pro Jahr von 41,- bis 75,- Euro sparen: Nachtabsenkung der Heizung auf 15 - 16 Grad senken.

Pro Jahr von 11,- bis 20,- Euro sparen: Heizkörper regelmässig entlüften.

Pro Jahr 31,- bis 45,- Euro sparen: Temperatur in selten genutzten Räumen reduzieren.

Pro Jahr 41,- bis 75,- Euro sparen: Fenster- und Türfugen abdichten.

Pro Jahr 25,- bis 45,- Euro sparen: durch geschicktes Stellen der Möbel, kurze Vorhänge und Verzicht auf Zierverkleidungen.

Pro Jahr 98,- bis 180,- Euro sparen: durch Schaffung der optimalen Luftfeuchtigkeit von 35 bis 60 %.

Am meisten können Sie natürlich einsparen, wenn Sie ihre veraltete Heizung modern sanieren!

Beispiel: So teuer kann Ihr Heizöl in 20 Jahren werden! Eine durchschnittliche Familie mit Einfamilienhaus verheizt bei einem jährlichen Heizöl-Verbrauch von 3.500 Litern in 20 Jahren 120.277,--Euro! (Berechnungsbasis Heizölpreis von 0,60 Euro pro Liter und eine jährliche Preissteigerung von 10%)

Hinweis: Von 1995 bis heute hatten wir beim Heizölpreis durchschnittliche jährliche Preissteigerungsraten von 15%!

Rund 80 Prozent aller Wohngebäude in Deutschland wurden vor 1979 erbaut - zu einer Zeit, in der Energieeinsparung noch ein Fremdwort war. Unzureichende Wärmedämmung, veraltete Heizungssysteme und Warmwasserbereiter treiben die Betriebskosten in die Höhe. Die drastisch gestiegenen Preise für Öl, Gas und Strom verschärfen diese Situation noch zusätzlich. Teilweise ist der Energiebedarf dieser Gebäude doppelt oder dreimal so hoch wie bei gut sanierten oder neuen Häusern. Darunter leidet auch die Umwelt: Unsanierte Immobilien geben bis zu dreimal mehr CO 2 ab als moderne Häuser. Die Einsparpotentiale sind riesig. Durch eine fachgerechte energetische Sanierung und den Einsatz von moderner Gebäudetechnik in Verbindung mit Erneuerbaren Energien, lassen sich in Einzelfällen bis zu 80 Prozent des heutigen Energiebedarfs einsparen.

Sanierung lohnt sich

Daher lohnt sich eine Sanierung der Heizungsanlage insbesondere, wenn man durch das Einsparen von Energie das Haushaltsbudget schonen möchte. Wenn Sie Ihre Heizung und Trinkwasserbereitung mit einem alten Heizkessel betreiben, steckt im Kesselaustausch Ihr größtes Energiesparpotential. In folgenden Fällen sollten Sie eine Sanierung Ihrer Heizungsanlage in Betracht ziehen: Wenn Ihr Kessel älter als 10-15 Jahre alt ist. Wenn der Heizkessel mit konstant hohen Vorlauf- und Rücklauftemperaturen (z.B. 90/70 °C) betrieben werden muss. Wenn die Temperatur im Heizraum 20 °C übersteigt. Wenn die Abgastemperatur höher als 180 °C ist. Wenn Ihr Heizkessel permanent auf hoher Temperatur gehalten werden muss, obwohl keine Wärme benötigt wird. Wenn die Abgasverluste Ihres alten Kessels 10 % überschreiten. Wenn Ihr alter Kessel zu überdimensioniert ist für Ihr Gebäude. Lassen Sie die Kriterien von Ihrem Heizungsfachmann prüfen. Über die neuesten Entwicklungen in der Heizungstechnik und mögliche Alternativen können Sie sich über www.solarklar.de informieren. Um die Vorschriften des Gesetzgebers einzuhalten ist zudem für viele Hausbesitzer eine Moderniesierung der Heizungsanlage unumgänglich.

Gesetzliche Grundlagen

In der Verordnung für Kleinfeuerungsanlagen (1. Verordnung zur Durchführung des Bundes-Immissionsschutzgesetzes - BImSchV) gibt der Gesetzgeber Bestimmungen für die zulässigen Abgasverluste von Heizkesseln heraus. So bezeichnet man die Wärme, die über das Abgas verloren geht. Die Einhaltung der Bestimmungen überwacht der zuständige Bezirksschornsteinfegermeister einmal im Jahr. Seit 1. Januar 1998 dürfen neue oder wesentlich geänderte Erdgas- oder Ölheizkessel je nach Nennwärmeleistung Abgasverluste von maximal 9 bis 11 % aufweisen. Bestehende Öl- und Gasheizkessel müssen die neuen Grenzwerte nach einer Übergangsfrist einhalten.

© Artikel und Bilder Ralph Schmidt / Klaus U. Walth www. eko-news.de

 


Spartipps - Heizen präsentiert vom Onlinemagazin Köln-Stadt.de und Rhein-Energie

Mit einem Dreh zur richtigen Temperatur
Allen Zimmern in der Wohnung voll einzuheizen, ist meist Verschwendung. Ein kleiner Dreh am Heizkörperventil und Sie können viel Geld sparen. Für Wohn-, Kinder- und Arbeitszimmer reichen 20 bis 21 Grad Celsius, in Küche, Schlafzimmer und Diele können es zwei Grad weniger, im Bad zwei Grad mehr sein. In ungenutzten Räumen reichen 12 Grad Celsius in der Regel aus.
Heizkörper aus dem Versteck
Verbergen Sie Heizkörper nicht hinter Gardinen, zu dicht gestellten Möbelstücken oder dekorativen Verkleidungen. Auch fest montierte Wäschestangen sind nachteilig. Nur wenn die Wärme ungehindert im Raum zirkulieren kann, können Sie wirtschaftlich heizen. Andernfalls heizen Sie nur die Außenwand.
Drehen und sparen
Nachts und wenn Sie nicht zu Hause sind, sollten Sie die Temperatur in Ihren Wohnräumen um 3 bis 4 Grad Celsius senken. Das lohnt sich! Denn mit jedem Grad weniger sparen Sie jährlich rund 6 Prozent Energie ein. Die Temperatur sollte allerdings 16 Grad Celsius nicht unterschreiten. Stellen Sie die Heizung frühzeitig niedriger, die Räume halten noch einige Zeit die Wärme.
Richtig lüften statt auskühlen
Lüften Sie während der Heizperiode mehrmals täglich fünf Minuten kräftig durch. Das ist besser, als den ganzen Tag ein Fenster auf Kipp stehen zu lassen. Denn dadurch kühlen die Innenwände Ihrer Wohnung oder Ihres Hauses stark ab und die Heizenergie geht buchstäblich zum Fenster hinaus. Wichtig: Drehen Sie beim Lüften die Heizkörperventile zu!
Schließen Sie die Wärme ein
Wer bereits am frühen Abend Rollläden oder Vorhänge schließt, hält die Heizenergie im Haus und vermeidet teures Nachheizen. Auch das Dämmen von Heizkörpernischen ist eine sinnvolle Maßnahme. Dadurch lassen sich bis zu 4 Prozent Energie sparen.
Kein Ausweg für die Wärme
Selbstklebende Schaumstoffleisten oder nachträglich angebrachte Dichtungsbänder sorgen für gut schließende Türen und Fenster. Andernfalls macht sich Ihre wertvolle Heizenergie wieder durch die Ritzen davon.
Den Heizungskeller kaltlassen
Viel wertvolle Heizenergie geht verloren, wenn Kessel, Warmwasserspeicher und Rohre nicht optimal gedämmt sind. Überprüfen Sie einmal kritisch Ihre Heizungsanlage. Wenn im Heizungskeller Wohntemperaturen herrschen, ist Dämmen dringend zu empfehlen. Sie wollen schließlich Ihre Wohnräume heizen und nicht Ihren Keller!
Mal Luft ablassen
Werden Ihre Heizkörper ungleichmäßig warm oder treten Luftgeräusche (Gluckern) auf? Das bedeutet, es befindet sich Luft in den Heizkörpern und das Heizwasser kann nicht gleichmäßig verteilt werden. Die Heizanlage funktioniert nicht optimal! Zum Entlüften öffnen Sie einfach die Entlüftungsschraube mit einem Spezialschlüssel und lassen so lange Luft entweichen bis Heizwasser austritt.

Quelle: http://www.rheinenergie.de und www.koeln-stadt.de

Solarwärme weiter im Aufwind

Berlin/Bad Staffelstein, 17.05.2006: Drastisch gestiegene Öl- und Gaskosten haben einen deutlichen Nachfrageschub nach Solarwärmeanlagen ausgelöst. Der Bundesverband Solarwirtschaft (BSW) rechnet für dieses Jahr mit einem Marktwachstum von 30 Prozent und einer installierten Solarkollektorfläche von über 1,2 Millionen Quadratmetern. Nach Angaben des BSW leben inzwischen bereits über zwei Millionen Bundesbürger in Häusern mit Solaranlagenanschluss. Sie nutzen die Wärme der Sonne zur Warmwasserbereitung und zunehmend auch zur Heizungsunterstützung.

Carsten Körnig, Geschäftsführer des Bundesverbandes Solarwirtschaft: "Die Auftragsbücher der Solarfirmen sind voll. Immer mehr Bundesbürger erkennen, dass sich die Heizkosten mit Hilfe Erneuerbarer Energien senken lassen. Immer mehr Gebäude nutzen Solarenergie als Wärmequelle."

Wachsender Beliebtheit erfreuen sich insbesondere Solaranlagen, die nicht nur das Brauchwasser erwärmen können, sondern auch der Raumwärme dienen. Der Marktanteil derartiger Kombisysteme ist binnen eines Jahres von 25 auf 45 Prozent gestiegen. Im Zusammenhang mit einer Heizungsmodernisierung können mit Hilfe solarer Kombisysteme die Heizkosten halbiert werden.

Im Neubau lassen sich noch größere Kosteneinsparungen erzielen. Solare Langzeitspeicher und die Verwendung energiesparender Baustoffe ermöglichen inzwischen den Bau erschwinglicher Eigenheime, die gänzlich ohne Öl und Gas auskommen. Erst vor wenigen Wochen wurde in Sachsen ein Gebäude eingeweiht, dessen Heizung zu 95 Prozent aus Solar- und zu 5 Prozent aus Bioenergie gespeist wird. Körnig: "Die Vision eines vollständig solar beheizten Hauses wird Realität. Spätestens für das Jahr 2030 erwarten wir das 100-Prozent-Solarhaus als selbstverständlichen Baustandard."

Um die Markteinführung der Solarwärme zu beschleunigen, laufen derzeit vielfältige Aktivitäten auf europäischer, nationaler und regionaler Ebene. Ende Mai wird mit Unterstützung von Andris Piebalgs, EU-Kommissar für Energie, in Brüssel eine europäische Solarthermie-Technologie-Plattform gegründet. In ihr arbeiten Forschung, Industrie und Politik zusammen, um eine gemeinsame europäische Forschungsstrategie für den Breiteneinsatz der Solarwärme zu erarbeiten. Die Bundesregierung will bereits in diesem Jahr die Forschungsmittel für Solarenergie deutlich aufstocken und eine Gesetzesinitiative für den Ausbau regenerativer Energien im Wärmesektor starten.

Auf regionaler Ebene sorgen bundesweit 60 Solarinitiativen im Rahmen der Aktion WÄRME VON DER SONNE für eine verbesserte Information über die Möglichkeiten der Solarwärmenutzung. Unterstützt werden sie dabei vom Bundesverband Solarwirtschaft (BSW) und dem Bundesumweltministerium (BMU).

Verbraucherinfos zur Solarenergie:
www.solarfoerderung.de

Der Bundesverband Solarwirtschaft (BSW) vertritt die Interessen von über 600 Solarunternehmen in Deutschland und geht derzeit aus einer Fusion der Verbände BSi und UVS hervor.

Absender:
Bundesverband Solarwirtschaft i. Gr. (BSW)
Stralauer Platz 34
10243 Berlin
www.solarwirtschaft.de

 

Geld sparen und die Umwelt schonen
Sonnenstrahlen – günstige Alternative zu Öl und Gas!

Preise für fossile Energieträger explodieren / Solar-Heizsysteme amortisieren sich immer schneller.

Vielen Haushalten droht eine saftige Nachzahlung bei der Abrechnung ihrer Nebenkosten, denn die Energiepreise sind im letzten Jahr um mehr als 30 Prozent in die Höhe geschnellt. Experten sind sich einig: Das Ende der Preisspirale ist noch lange nicht erreicht. Steigendes Bevölkerungswachstum und die politisch instabile Situation in vielen Fördergebieten machen Öl zum knappen Gut. Wer hingegen die Energie der Sonne nutzt, senkt den Verbrauch von Erdöl oder Erdgas und spart so dauerhaft. „Bei den aktuellen Energiekosten kann sich ein modernes Solarheizsystem schon nach circa acht Jahren amortisieren“, erklärt Helmut Jäger, Geschäftsführer des Heiztechnikproduzenten Solvis.

Gestiegene Energiepreise machen alltägliche Dinge wie heißes Wasser und warme Räume fast schon zum Luxus. Es sei denn, die Energie kommt kostenlos, z. B. von der Sonne. Schon ein bis anderthalb Quadratmeter Kollektorfläche auf dem Dach genügen, um 60 bis 70 Prozent des Warmwasserbedarfs einer Person vollständig zu decken. „Eine moderne Solar-Kombianlage für warmes Wasser und Heizwärme senkt den Brennstoffverbrauch im Vergleich zu einem herkömmlichen Kessel um bis zu 50 Prozent“, erläutert Jäger.

Immer im Warmen

Moderne Heizsysteme (wie z. B. der Solarheizkessel SolvisMax) bieten ökologisch hochwertige Technik, die der Sonne immer Vorrang gibt. Reicht ihre Energie nicht aus, schaltet das System auf Öl- oder Gasbetrieb. Das schont Geldbeutel sowie Umwelt und wird vom Staat belohnt: Die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) unterstützt die Umrüstung auf ein modernes Solarheizsystem mit äußerst günstigen Krediten, unabhängig vom Alter des alten Heizkessels.

Nähere Informationen dazu finden Sie im Internet unter www.solvis.de oder www.kfw-foerderbank.de.

Surf-Tipp: www.oelheizung-koeln.de


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