| Versteckte Verschwendung in Küche und Haushalt
Auch die vielen kleinen elektrischen Helferlein brauchen Energie. Die Leistungen sind zum Teil recht hoch, das Einsparpotential beim Stromverbrauch ist aber nicht allzu groß, da die Geräte meist nur selten in Verwendung sind.
Jedoch: Auch bei der Erzeugung und Entsorgung dieser Geräte wird Energie benötigt. Auch wenn Sie das Gerät nie benutzen, hat es schon eine Menge Energie verbraucht ("Graue Energie").
Überlegen Sie deshalb gut (insbesondere beim Kauf eines Geschenkes oder eines Sonderangebots), ob es wirklich Sinn macht, für jede Dienstleistung Strom zu verbrauchen. Als Beispiele lassen sich hier anführen: Elektrische Saftpressen, Messer, Brotschneidemaschinen,....
Gleiche Leistung mit weniger Energieaufwand
Versuchen Sie, die gewünschte Dienstleistung mit möglichst wenig Energie zu bekommen. Beispiel: Kaffeemaschine mit Thermoskanne. Auch ohne eingeschaltete Heizplatte bleibt der Kaffee warm.
Das Thema Batterien
In der heutigen Zeit ist es wirklich unnötig, die Umwelt mit Wegwerfbatterien zu verseuchen. Jede Batterie benötigt bei der Herstellung 40 mal mehr Energie als sie liefern kann. Aufladbare Akkus sind wesentlich besser und kostengünstiger. Noch besser ist aber die Verwendung eines Netzteils. Dieses sollte aber auf jeden Fall ausgesteckt werden, wenn das Gerät nicht in Verwendung ist.
© Artikel und Bilder Ralph Schmidt / Klaus U. Walth www. eko-news.de
Spartipps - Strom präsentiert vom Onlinemagazin Köln-Stadt.de und RheinEnergie
Einfach mal abschalten Stereoanlagen, Videorekorder, Fernseher und andere Geräte der Unterhaltungselektronik befinden sich häufig im Stand-by-Modus und damit unter Strom. Die Geräte verbrauchen Energie, obwohl sie nicht eingeschaltet sind. Ein Fernseher kann so zum Beispiel vermeidbare Stromkosten von 20 Euro jährlich verursachen. Trennen Sie deshalb ungenutzte Geräte vollständig vom Netz. Mit einer abschaltbaren Steckerleiste gehts ganz einfach. Spülen mit Sparprogramm Hat Ihre Geschirrspülmaschine ein Energiesparprogramm? Dann nutzen Sie es so oft wie möglich! Leicht verschmutztes Geschirr oder Gläser müssen nicht immer bei hohen Temperaturen gespült werden. Denn Wassererwärmen kostet viel Strom! Nutzen Sie den IQ Ihrer Waschmaschine Moderne Waschmittel und intelligente Gerätetechnik bewirken auch bei niedrigen Temperaturen einwandfreie Waschergebnisse. Waschen Sie daher Ihre Kochwäsche bei 60 Grad Celsius und die Buntwäsche bei 40 Grad Celsius. Auf die Vorwäsche können Sie in der Regel verzichten. So sparen Sie bis zu 40 Prozent Energie. Gut geschleudert ist halb getrocknet Wäsche trocknen Sie energiesparend auf der Leine. Wer auf einen Wäschetrockner angewiesen ist, schleudert die Wäsche vorher am besten mit einer hohen Umdrehungszahl. Wenn Sie Wäsche mit 1.200 Umdrehungen schleudern, verbrauchen Sie beim Trocknen ein Drittel weniger Energie, als wenn sie mit 800 Umdrehungen geschleudert wird. Hitzefrei für Ihren Kühlschrank Bringen Sie Ihren Kühlschrank ins Schwitzen, weil er neben dem Herd oder einem Heizkörper steht? Dann muss sich sein Kühlaggregat häufig einschalten und gegen die Wärme ankämpfen. Vermeiden Sie deshalb bei Kühl- und Gefriergeräten die Nachbarschaft von Geräten, die Wärme abstrahlen. Eiskalte Energieverschwender Eingedrungene Warmluft in Kühlschrank oder Gefriergerät erhöht die Eisbildung und damit den Stromverbrauch. Deshalb sollten Türen möglichst rasch wieder geschlossen werden; lassen Sie Gefriergut vor dem Einfrieren erst ganz abkühlen. Helfen Sie fröstelnden Kühlgeräten Wenn Ihre Kühlgeräte zu kalt eingestellt sind, verbrauchen sie unnötig viel Energie. Überprüfen Sie daher regelmäßig die Temperatur. In Kühlschränken sollte sie zwischen 6 und 8 Grad Celsius liegen. Für Tiefkühlgeräte reicht eine Temperatur von –18 Grad Celsius im Normalbetrieb. Jedes Grad zu viel erfordert bis zu 10 Prozent mehr Energie. Tauwetter im Gefrierschrank vermeiden Warme Speisen können einem Kühl- oder Tiefkühlschrank ganz schön zu schaffen machen. Der Innenraum erwärmt sich, das Kühlaggregat muss Wärme in Kälte umwandeln. Im Tiefkühlschrank können gefrorene Lebensmittel antauen und verderben. Lassen Sie deshalb warme Lebensmittel immer erst abkühlen, bevor Sie sie in den Kühlschrank stellen oder einfrieren. Für jeden Topf die passende Platte Wer beim Kochen auf die falsche Platte setzt, heizt am Topf vorbei. Die Kochstelle sollte immer etwas kleiner oder höchstens genau so groß sein wie der Topf. Dicke Topfböden speichern die Hitze besonders gut und geben sie gleichmäßig an das Gargut ab. Ausschalten und weiterkochen Elektrokochstellen speichern noch eine ganze Zeit nach dem Abschalten die Wärme. Nutzen Sie diese und schalten Sie die Kochstelle schon einige Minuten vor dem Ende des Kochvorgangs ab. Machen Sie Ihrem Essen Dampf Schnellkochtöpfe sind Druckbehälter, mit denen das Garen von Speisen bei über 100 Grad Celsius möglich ist. Die Garzeit verkürzt sich dabei wesentlich. So macht sich die Anschaffung eines Schnellkochtopfes in vielen Haushalten schnell bezahlt. Und noch ein Vorteil: Dampfgaren ist eine besonders nährstoffschonende Zubereitungsweise! Der passende Deckel für Ihren Topf Beim Verkochen von Wasser geht viel Energie verloren. Verschließen Sie deshalb den Kochtopf mit einem Deckel. Der Wasserdampf entweicht nur noch zu einem geringen Teil, die meiste Energie bleibt im Topf. Kochen Sie auf kleiner Stufe und sparen Sie dadurch Energie. Bringen Sie gezielt Licht ins Dunkel Wer Licht ins Dunkel bringen will, schießt mit einer Festtagsbeleuchtung in allen Räumen über sein Ziel hinaus. Licht ist nur da sinnvoll, wo es benötigt wird. Energiesparlampen lohnen sich in Zimmern, in denen täglich länger als zwei Stunden das Licht brennt. Energiesparer zu Ihren Diensten Wenn Sie ein neues Elektrogerät kaufen, dann achten Sie nicht nur auf die schöne Optik! Mindestens genauso wichtig ist der Strombedarf. Das Energielabel hilft Ihnen bei der Beurteilung. Denn was beim Auto selbstverständlich ist, sollte auch für den neuen Kühlschrank gelten. Oder verbraucht Ihr Auto etwa 25 Liter auf 100 Kilometer? Zeit der Abkühlung für Untertischgeräte Elektrische Warmwasser-Untertischgeräte werden selten abgeschaltet, wenn kein warmes Wasser benötigt wird. Sie heizen rund um die Uhr und verbrauchen unnötig Strom. Abschalten lohnt sich und geht ganz einfach mit leicht installierbaren Vorschaltgeräten oder Zeitschaltuhren. So lässt sich Wasser nach Bedarf erwärmen.
Quelle : http://www.rheinenergie.de und www.koeln-stadt.de |