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Pro Jahr 34,- bis 78,- Euro sparen: 60 Watt-Lampe durch 11 Watt-Energiesparlampe ersetzen.
Die Glühlampe
Eine normale Glühlampe verwandelt etwa 90 - 95% der elektrischen Energie in Wärme, nur der verbleibende geringe Rest kann als Licht genutzt werden. Eine denkbar schlechte Effizienz.
Die Halogenlampe
Halogenlampen haben zwar eine bessere Effizienz als normale Glühlampen, trotzdem wird die Energie hauptsächlich in Wärme umgewandelt. Halogenlampen sind keine Energiesparlampen!
Die Leuchtstoffröhre
Bei Leuchtstoffröhren beträgt die Lichtausbeute ein Vielfaches. Sie sind schwerer und größer als Glühlampen und daher nicht überall einsetzbar, sie enthalten einen Zünder und eine Drossel, daher fällt zusammen mit der Leuchtstoffröhre mehr giftiger Müll an. Besser: Elektronische Vorschaltgeräte verwenden.
Die Energiesparlampe
Energiesparlampen sind daher sinnvoll, wenn die Lampe nicht kurzzeitig an- und abgeschaltet wird. Die neue elektronische Generation von Energiesparlampen hält rund 8 Mal länger als eine herkömmliche Glühbirne, und sie hat eine 5 Mal höhere Lichtausbeute als eine Glühlampe, d. h. eine 20-W-Energiesparlampe erzielt etwa den gleichen Lichtstrom wie eine Glühlampe mit 100W Leistung. Der Verbrauch ist um rund 80% geringer, die teurere Anschaffung rentiert sich daher bald.
Häufiges Schalten vermeiden!
Bei Glühlampen wirkt sich die Schalthäufigkeit nicht merkbar auf die Lebensdauer aus, bei Energiesparlampen hingegen kann das schon der Fall sein. Denn die Lebensdauer von 8.000 Stunden basiert auf einem Testrhytmus von 3 Stunden. Kritisch ist weniger die Einschaltzeit, sondern die Ausschaltzeit, besonders das Ein- und Ausschalten innerhalb kurzer Intervalle. Daher empfiehlt es sich, zwischen Ein- und Ausschalten wenigstens drei Minuten verstreichen zu lassen. Bei neueren bzw. hochwertigen Leuchtmitteln ist aber die Lebensdauer praktisch nicht mehr von der Schalthäufigkeit abhängig.
© Artikel und Bilder Ralph Schmidt / Klaus U. Walth www. eko-news.de
Spartipps - Strom präsentiert vom Onlinemagazin Köln-Stadt.de und RheinEnergie
Einfach mal abschalten Stereoanlagen, Videorekorder, Fernseher und andere Geräte der Unterhaltungselektronik befinden sich häufig im Stand-by-Modus und damit unter Strom. Die Geräte verbrauchen Energie, obwohl sie nicht eingeschaltet sind. Ein Fernseher kann so zum Beispiel vermeidbare Stromkosten von 20 Euro jährlich verursachen. Trennen Sie deshalb ungenutzte Geräte vollständig vom Netz. Mit einer abschaltbaren Steckerleiste gehts ganz einfach. Spülen mit Sparprogramm Hat Ihre Geschirrspülmaschine ein Energiesparprogramm? Dann nutzen Sie es so oft wie möglich! Leicht verschmutztes Geschirr oder Gläser müssen nicht immer bei hohen Temperaturen gespült werden. Denn Wassererwärmen kostet viel Strom! Nutzen Sie den IQ Ihrer Waschmaschine Moderne Waschmittel und intelligente Gerätetechnik bewirken auch bei niedrigen Temperaturen einwandfreie Waschergebnisse. Waschen Sie daher Ihre Kochwäsche bei 60 Grad Celsius und die Buntwäsche bei 40 Grad Celsius. Auf die Vorwäsche können Sie in der Regel verzichten. So sparen Sie bis zu 40 Prozent Energie. Gut geschleudert ist halb getrocknet Wäsche trocknen Sie energiesparend auf der Leine. Wer auf einen Wäschetrockner angewiesen ist, schleudert die Wäsche vorher am besten mit einer hohen Umdrehungszahl. Wenn Sie Wäsche mit 1.200 Umdrehungen schleudern, verbrauchen Sie beim Trocknen ein Drittel weniger Energie, als wenn sie mit 800 Umdrehungen geschleudert wird. Hitzefrei für Ihren Kühlschrank Bringen Sie Ihren Kühlschrank ins Schwitzen, weil er neben dem Herd oder einem Heizkörper steht? Dann muss sich sein Kühlaggregat häufig einschalten und gegen die Wärme ankämpfen. Vermeiden Sie deshalb bei Kühl- und Gefriergeräten die Nachbarschaft von Geräten, die Wärme abstrahlen. Eiskalte Energieverschwender Eingedrungene Warmluft in Kühlschrank oder Gefriergerät erhöht die Eisbildung und damit den Stromverbrauch. Deshalb sollten Türen möglichst rasch wieder geschlossen werden; lassen Sie Gefriergut vor dem Einfrieren erst ganz abkühlen. Helfen Sie fröstelnden Kühlgeräten Wenn Ihre Kühlgeräte zu kalt eingestellt sind, verbrauchen sie unnötig viel Energie. Überprüfen Sie daher regelmäßig die Temperatur. In Kühlschränken sollte sie zwischen 6 und 8 Grad Celsius liegen. Für Tiefkühlgeräte reicht eine Temperatur von –18 Grad Celsius im Normalbetrieb. Jedes Grad zu viel erfordert bis zu 10 Prozent mehr Energie. Tauwetter im Gefrierschrank vermeiden Warme Speisen können einem Kühl- oder Tiefkühlschrank ganz schön zu schaffen machen. Der Innenraum erwärmt sich, das Kühlaggregat muss Wärme in Kälte umwandeln. Im Tiefkühlschrank können gefrorene Lebensmittel antauen und verderben. Lassen Sie deshalb warme Lebensmittel immer erst abkühlen, bevor Sie sie in den Kühlschrank stellen oder einfrieren. Für jeden Topf die passende Platte Wer beim Kochen auf die falsche Platte setzt, heizt am Topf vorbei. Die Kochstelle sollte immer etwas kleiner oder höchstens genau so groß sein wie der Topf. Dicke Topfböden speichern die Hitze besonders gut und geben sie gleichmäßig an das Gargut ab. Ausschalten und weiterkochen Elektrokochstellen speichern noch eine ganze Zeit nach dem Abschalten die Wärme. Nutzen Sie diese und schalten Sie die Kochstelle schon einige Minuten vor dem Ende des Kochvorgangs ab. Machen Sie Ihrem Essen Dampf Schnellkochtöpfe sind Druckbehälter, mit denen das Garen von Speisen bei über 100 Grad Celsius möglich ist. Die Garzeit verkürzt sich dabei wesentlich. So macht sich die Anschaffung eines Schnellkochtopfes in vielen Haushalten schnell bezahlt. Und noch ein Vorteil: Dampfgaren ist eine besonders nährstoffschonende Zubereitungsweise! Der passende Deckel für Ihren Topf Beim Verkochen von Wasser geht viel Energie verloren. Verschließen Sie deshalb den Kochtopf mit einem Deckel. Der Wasserdampf entweicht nur noch zu einem geringen Teil, die meiste Energie bleibt im Topf. Kochen Sie auf kleiner Stufe und sparen Sie dadurch Energie. Bringen Sie gezielt Licht ins Dunkel Wer Licht ins Dunkel bringen will, schießt mit einer Festtagsbeleuchtung in allen Räumen über sein Ziel hinaus. Licht ist nur da sinnvoll, wo es benötigt wird. Energiesparlampen lohnen sich in Zimmern, in denen täglich länger als zwei Stunden das Licht brennt. Energiesparer zu Ihren Diensten Wenn Sie ein neues Elektrogerät kaufen, dann achten Sie nicht nur auf die schöne Optik! Mindestens genauso wichtig ist der Strombedarf. Das Energielabel hilft Ihnen bei der Beurteilung. Denn was beim Auto selbstverständlich ist, sollte auch für den neuen Kühlschrank gelten. Oder verbraucht Ihr Auto etwa 25 Liter auf 100 Kilometer? Zeit der Abkühlung für Untertischgeräte Elektrische Warmwasser-Untertischgeräte werden selten abgeschaltet, wenn kein warmes Wasser benötigt wird. Sie heizen rund um die Uhr und verbrauchen unnötig Strom. Abschalten lohnt sich und geht ganz einfach mit leicht installierbaren Vorschaltgeräten oder Zeitschaltuhren. So lässt sich Wasser nach Bedarf erwärmen.
Quelle : http://www.rheinenergie.de und www.koeln-stadt.de |