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Information Deutscher Energie Pellet Verband (DEPV)
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Klimafreundliche und emissionsarme Pelletheizungen weiter auf dem Vormarsch

Pelletpreise geben nach

Sinkende Spänepreise und die Aufstockung von Produktionskapazitäten haben dazu geführt, dass die Preise für Pellets in den vergangenen Monaten stark gefallen sind. Die Diskussionen um die Klimaerwärmung werden den Boom des umweltfreundlichen Brennstoffs auch in Zukunft unterstützen.

Sinkende Pelletpreise - Lager jetzt befüllen

Die Preise für Holzpellets sind in den vergangenen zwei Monaten deutlich gesunken und pendeln sich wieder auf einem stabilen Niveau ein. Der Deutsche Energie-Pellet-Verband (DEPV) empfiehlt den Verbrauchern, diese Entwicklung zur Auffüllung ihrer Lager zu nutzen. "Die Aufstockung der Produktionskapazitäten für Pellets sowie der sinkende Preis für Sägemehl haben dazu geführt, dass der Pelletpreis um über 30 % gesunken ist und sich jetzt zwischen 190 und 210 €/t bewegt", begründet die DEPV-Vorsitzende Beate Schmidt die Entwicklung.

Brennstoffproduktion deckt Nachfrage

Im vergangenen Jahr sind nach Angaben des DEPV rund 500.000 t Holzpellets in Deutschland produziert worden - die Produktionskapazität liegt sogar mehr als doppelt so hoch. Durch die Produktionsausweitung, die vor allem mit der Erhöhung der Sägewerkskapazitäten einherging, kann die Nachfrage komplett gedeckt werden. "Versorgungsengpässe wie im Winter 2005/06 sind künftig nicht mehr zu befürchten", so die Verbandsvorsitzende Schmidt. Der Ausbau wirkt auch auf die Preisentwicklung der Holzpellets ausgleichend. Preisschwankungen seien allerdings bei keinem Energieträger auszuschließen, so der DEPV.

Die vorrangige Aufgabe wird es sein, sich den klimapolitischen Herausforderungen der Zukunft zu stellen. Schmidt betont: "Die CO2-neutrale energetische Nutzung von Holz liefert eine wesentliche Grundlage zum Klimaschutz und zur Sicherung der menschlichen Existenzgrundlagen. Dieser Vorteil muss in den Vordergrund gerückt werden."

Feinstaubemissionen gering

Auch beim Diskussionsthema Feinstaub aus Holzfeuerungen kann in Bezug auf moderne und hocheffiziente Pelletheizungen Entwarnung gegeben werden. Die neuesten Forschungsergebnisse aus der Schweiz und Österreich bestätigen sowohl die niedrigen Staubemissionen wie auch die geringe Toxizität des hauptsächlich aus löslichen Salzen bestehenden Feinstaubes. Die rund 70.000 Pelletheizungen, die Ende 2006 in Deutschland installiert waren, emittieren jährlich rund 84 t Feinstaub. Umgerechnet auf den bundesweiten Ausstoß (ca. 184.000 t) tragen Pelletheizungen damit weniger als 0,05 % zur deutschen Gesamtfeinstaubbelastung bei. "Damit ist klar: Pelletfeuerungsanlagen haben kein Feinstaubproblem. Es wird der umweltfreundlichen Technik aber häufig von der Nutzungskonkurrenz angedichtet", so die Verbandsvorsitzende.

"Die zunehmende Klimadebatte wird zu einem weiteren Boom der Bioenergie in Deutschland beitragen. Pelletheizungen bleiben eine der effektivsten und zukunftsträchtigsten Möglichkeiten, um die Treibhausemissionen zu senken und damit einen aktiven Beitrag zum Klimaschutz zu leisten", so Schmidt weiter. Die DEPV-Vorsitzende zeigt sich zuversichtlich, dass die Politik moderne, klimaschonende Heizungen wie Pelletfeuerungen auch weiterhin entsprechend ihrer umweltschonenden Vorzüge unterstützt und sich die moderne und emissionsarme Pelletheiztechnik weiter schnell verbreiten wird.

Quelle: DEPV - Deutscher Energie Pellet Verband




 
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