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Wärmedämmung
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isolierung_120Die richtige Isolierung lässt Sie nicht frieren!
..... und Ihr Geldbeutel lacht!

Alleine über Wärmedämm - Maßnahmen und durch die Installation einer neuen Heizungsanlage lassen sich bis zu 70% der Energiekosten einsparen. Das bedeutet für ein Einfamilienhaus mit 140 m² Wohnfläche über 1.000 Euro Kosteneinsparung durch verbesserte Dämmmaßnahmen im Jahr.

Hinweis + Warnung! Mit nachträglichen Dämm - Maßnahmen greift man in ein etabliertes bauphysikalisches Gefüge ein. Und wer falsch dämmt, der holt sich unter Umständen enorme Feuchtigkeitsschäden sowie Schimmel ins Haus! Es gilt also, zusammen mit Fachleuten sämtliche Renovierungen / Nachbesserungen aufeinander abzustimmen - dazu zählen auch dichtere Fenster, eine neue Heizung und / oder eine geregelte Wohnungslüftung.

Durch Außenwände, Kellerdecke, Dach und Fenster entweicht Wärme in die Umwelt. Diese Verluste werden als Transmissionsverluste bezeichnet. Sie machen etwa 60 bis 80 % aller Wärmeverluste bei einem Gebäude aus. Die Bauteile mit den größten Wärmeverlusten sind naturgemäß Fenster und Glastüren.

Um verbrauchte Luft zu ersetzten und Feuchtigkeitsschäden zu vermeiden, muß gelüftet werden. Dabei geht ebenfalls Wärme verloren und es entsehen sogenannte Lüftungsverluste. Sie haben an den gesamten Wärmeverlusten einen Anteil von 20 bis 40 %. Auf der anderen Seite kann durch Sonneneinstrahlung Wärme gewonnen werden. Menschen und elektrische Geräte geben zusätzlich Wärme ab und tragen somit ebenfalls zur Aufheizung der Räume bei.

Die Wärmeverluste, die nicht durch die momentanen Gewinne gedeckt werden können, müssen durch die Heizung ausgeglichen werden. Dieser Ausgleichsposten in der Wärmebilanz wird Raumwärmebedarf genannt. Der Raumwärmebedarf hängt von unterschiedlichen Faktoren ab. Er wird u. a. durch die Lage, Geometrie, Größe und Bauweise des Gebäudes, die verwendeten Baustoffe und nicht zuletzt durch das individuelle Heizverhalten der Bewohner bestimmt.

Rund 80 Prozent aller Wohngebäude in Deutschland wurden vor 1979 erbaut - zu einer Zeit, in der Energieeinsparung noch ein Fremdwort war. Unzureichende Wärmedämmung, veraltete Heizungssysteme und Warmwasserbereiter treiben die Betriebskosten in die Höhe. Die drastisch gestiegenen Preise für Öl, Gas und Strom verschärfen diese Situation noch zusätzlich. Teilweise ist der Energiebedarf dieser Gebäude doppelt oder dreimal so hoch wie bei gut sanierten oder neuen Häusern. Darunter leidet auch die Umwelt: Unsanierte Immobilien geben bis zu dreimal mehr CO2 ab als moderne Häuser. Die Einsparpotentiale sind riesig. Durch eine fachgerechte energetische Sanierung und den Einsatz von moderner Gebäudetechnik in Verbindung mit Erneuerbaren Energien, lassen sich in Einzelfällen bis zu 80 Prozent des heutigen Energiebedarfs einsparen.

Besuchen Sie dazu auch die Internetseite: www.solarklar.de

© Artikel und Bilder Ralph Schmidt / Klaus U. Walth www. eko-news.de


Niedrigenergiehäuser...
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Gebäude mit erhöhtem Wärmeschutz und Niedrigenergiehäuser

 

Seit die erste Wärmeschutzverordnung im Jahre 1977 in Kraft getreten ist, konnte der Wärmeschutz von Neubauten deutlich verbessert werden. Vor 1977 wurden die Anforderungen an neue Gebäude vorrangig durch bauphysikalische Erfordernisse bestimmt. Mit der ersten Novelle der Wärmeschutzverordnung (WSVO) im Jahre 1984 erfolgte eine weitere, deutliche Erhöhung der Anforderungen. Bis 1977 lag der mittlere k-Wert für alle Außenbauteile noch über 1,2 W/m²K, seit 1984 noch bei 0,7 W/m²K. Mit Inkrafttreten der neuen WSVO vom 1.1.1995 wird der k-Wert für alle Außenbauteile noch einmal gesenkt und auf 0,5 W/m²K begrenzt.

 

Um diese Werte zu erreichen bedarf es nicht nur einer verbesserten Gebäudehülle mit der nötigen Isolierung und Fensterflächen mit k-Werten unter 1,0 W/m²K, sondern auch einer modernen und energiesparenden Haustechnik.

 

So wurde neben der Nivellierung der WSVO auch die Heizungsanlagenverordnung überarbeitet und Grenzwerte für Kesselanlagen im Bereich Abgasverluste, Abstrahlverluste und Emissionen neu festgelegt. Diese Grenzwerte werden heute nur von modernen Brennwertkesselanlagen unterschritten. Gerade bei Sanierungsobjekten sind hier Energieeinsparungen bis 40% bei Austausch einer alten Kesselanlage gegen eine moderne Brennwertkesselanlage möglich.

 

Mit den Grenzwerten von unter 0,5 W/m²K der WSVO von 1995 will man dem Niedrigenergiehaus von k-Werten unter 0,3 W/m²K nahe kommen, welche aber bei der nächsten Novelle der WSVO zum sogenannten Niedrigenergiehausstandard führen soll.

 

Durch die stetige Erhöhung des Wärmeschutzes von Gebäuden und dem dadurch resultierenden sinkenden Wärmebedarf kann in solchen Gebäuden auf intelligente Technik wie modulierende Brennwertkesselanlagen, thermische Solaranlagen zur Brauchwassererwärmung und Heizungsunterstützung sowie eine kontrollierte Wohnungsbe- und Entlüftung nicht mehr verzichtet werden. Die Mehrkosten solcher Techniken machen sich, gerade in Anbetracht der steigenden Energiebezugspreise durch Inflation und Ökosteuer, nach wenigen Jahren bezahlt. Andererseits fallen diese Kosten bei vernünftiger Planung oder Einsparungen an energetisch nicht relevanten Gebäudeteilen kaum noch ins Gewicht.

 

Mit steigendem Wärmeschutz und der höheren Dichtigkeit der Gebäude entsteht neben dem positiven Effekt der Energieeinsparung aber auch das Problem der Abfuhr von Raumfeuchte. Wurden früher Gebäude durch mangelnden Wärmeschutz, Fugenundichtigkeiten und falsches Fensterlüften mit zu hohen Luftwechselraten belüftet, so ist heute eine ausreichende Belüftung (wegen einer wesentlich höheren Gebäudedichtigkeit) nicht mehr möglich. Hieraus resultiert der notwendige Einsatz von kontrollierten Lüftungsanlagen mit oder ohne Wärmerückgewinnung in Gebäuden mit erhöhtem Wärmeschutz. Erfahrungen zeigen, daß in diesen Gebäuden der Einsatz von kontrollierten Lüftungsanlagen zu einer Optimierung des Energieverbrauches führt und Räume nach ihren Verwendungszweck einzeln belüftet und entfeuchtet werden können.

 

Um für die Zukunft gerüstet zu sein sollten Gebäude, die heute geplant werden, sich jetzt schon an dem Niedrigenergiestandard und dessen Haustechnik orientieren, um später nicht durch neue Bestimmungen und erhöhte Energiebezugspreise belastet zu werden. Durch intelligente Planung von Fachleuten lassen sich heute Niedrigenergiehäuser mit minimalen zusätzlichen Kosten realisieren.

 

Deshalb rüsten Sie Ihren Neubau für die Zukunft, schonen Sie unsere Umwelt und Ressourcen durch energiesparende Technik und lassen Sie sich bei der Planung ihres Neubaus oder Sanierungsobjektes von Fachleuten beraten!

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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