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Warmwasser
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Warmes Wasser – viel Energie!

Die Warmwasserbereitung hat nach der Raumheizung mit 8 % den zweitgrößten Anteil am Endenergieverbrauch der privaten Haushalte. In Neubauten mit sehr geringem Heizwärmebedarf kann dieser Anteil deutlich höher liegen.

Pro Jahr 30,- Euro sparen: Warmwassertemperatur von 70 auf 60 Grad senken.

Pro Jahr 17,- bis 68,- Euro sparen: seltener Baden, dafür Duschen.

Pro Jahr 26,- bis 105,- Eurp sparen: am WC Spartaste anbringen.

Pro Jahr 30,- bis 120,- Euro sparen: Durchflussbegrenzer am Waschbecken auf ca. 9 Ltr./min. anbringen.

Pro Jahr 30,- bis 120,- Euro sparen: Durchflussbegrenzer an der Dusche auf ca. 9 Ltr./min. anbringen.

Bei der Warmwasserbereitung greifen Umweltschutz und Energie sparen direkt ineinander: Wer weniger kostbares Trinkwasser zum Duschen, Waschen oder Spülen verbraucht, benötigt auch weniger Energie. Der Warmwasserverbrauch im Haushalt hängt stark von den individuellen Gewohnheiten des Einzelnen ab. So kann der tägliche Verbrauch 40 °C warmen Wassers pro Person zwischen 10 und 150 Liter betragen. Im Durchschnitt werden in Deutschland rund 35 Liter pro Person und Tag verbraucht. Etwa 25 % davon werden in der Küche gezapft, der Rest entfällt auf Reinigung und Körperpflege.

Die Brauchwarmwasserbereitung hat die Aufgabe, das mit einer Temperatur von etwa 10 °C zulaufende Kaltwasser auf die gewünschte Endtemperatur zu erwärmen. Um den durchschnittlichen täglichen Pro-Kopf-Warmwasserverbrauch von 35 Litern von 10 auf z. B. 40 °C zu erwärmen, ist eine Wärmemenge von 1,2 kWh notwendig. Diese Wärmemenge wird als Nutzwärmebedarf bezeichnet.

35 Liter Warmwasser sind schnell verbraucht. Durch sparsamen Umgang lässt sich jedoch der Warmwasserverbrauch um circa 30 % reduzieren.
 
Zum sparsamen Umgang mit Warmwasser :

In vielen Mehrfamilienhäusern sind heute in Küche und Bad Warmwasserzähler installiert. Durch regelmäßige Zählerstandablesungen, z. B. in monatlichen Abständen, kann der tägliche Pro-Kopf-Verbrauch des eigenen Haushalts leicht ermittelt werden.

Duschen statt Baden, denn für ein Duschbad ist nur ein Drittel der Energie eines Wannenbades nötig.

Je länger die Anmischzeit (Zeitdauer, bis die gewünschte Temperatur erreicht ist), desto größer die Wärmeverluste. Um eine Zeit raubende und Wasser verschwendende Temperaturregulierung zu vermeiden, empfehlen sich Einhebel- oder thermostatgesteuerte Mischarmaturen.

Bei älteren Zweihebel-Duscharmaturen kann zwischen Armatur und Duschschlauch ein Absperrventil eingebaut werden. Damit entfällt das langwierige Einstellen der gewünschten Wassertemperatur und es kann bequem zwischendurch das Wasser abgestellt werden. Die Montage dieses kostengünstigen Bauteils ist leicht selbst durchzuführen.

Geschirr spülen bei laufendem Wasser sollten Sie unbedingt vermeiden.

Spartipps - Warmwasser präsentiert vom Onlinemagazin Köln-Stadt.de und Rheinenergie

Schlafenszeit für Warmwasserpumpen!
Eine zeitgesteuerte Zirkulation von Warmwasserpumpen spart Strom und Heizenergie. Denn wenn nachts an den Zapfstellen sofort warmes Wasser fließt, wird unnötig Energie verbraucht. Während die Hausbewohner feste schlummern, arbeitet die Heizungsanlage durch. Das muss nicht sein! Gleiches gilt übrigens für jahreszeitlich gesteuerte Heizungspumpen.
Elektronisch zur Wunschtemperatur
Elektronische Durchlauferhitzer halten die Wassertemperatur konstant. Sie müssen bei solchen Geräten, anders als bei hydraulischen Durchlauferhitzern, die Temperatur nicht mehr mit Kalt- und Warmwasser einstellen. So sparen Sie Wasser und Energie. Beim Kauf eines neuen Durchlauferhitzers rechnet es sich daher, etwas mehr für ein elektronisches Gerät zu investieren.
Kein Höhenflug für Durchlauferhitzer
Wählen Sie bei einem Durchlauferhitzer die Leistungsstufe nur so hoch wie nötig. Wenn Wasser erst hoch aufgeheizt und dann durch Beimischen von kaltem Wasser wieder abgekühlt wird, verschwenden Sie Energie.
Einmal geduscht, fünffach gespart
Ein Vollbad ist schön, aber auf Dauer auch schön teuer. Mit der gleichen Menge Wasser kann man bis zu fünf Mal duschen. Also, öfter mal duschen statt baden!
Duschen mit Köpfchen
Das Wassererwärmen verbraucht neben dem Heizen die meiste Energie im Haushalt. Deshalb sollten Sie mit warmem Wasser besonders bewusst umgehen. Beim Duschen können Sie durch die Verwendung eines Spar-Duschkopfes viel Wasser und Energie einsparen, ohne dass der Komfort dabei eingeschränkt wird.

Quelle: http://www.rheinenergie.de und www.koeln-stadt.de 

Spartipps - Wasser

Voll beladen – voll genutzt
Eine nur zur Hälfte gefüllte Waschmaschine oder der Betrieb eines halbvollen Wäschetrockners ist Geldverschwendung. Denn Strom- und Wasserverbrauch sind vergleichbar hoch, egal wie viel Wäsche in der Maschine ist. Nutzen Sie daher die Füllmenge Ihrer Waschmaschine oder Ihres Wäschetrockners komplett aus.
Vorsintflutliches Vorspülen
Wenn Sie Ihren Geschirrspüler beladen, entfernen Sie nur die groben Speisereste. Wer das Geschirr vorher abspült, verschwendet unnötig Energie und Wasser. Nutzen Sie bei stark verschmutztem Geschirr stattdessen das Kurzspülprogramm zum Vorspülen. Hartnäckig verschmutztes Geschirr kein zweites Mal in die Maschine geben, hier ist ausnahmsweise Handarbeit sinnvoll.
Keine halben Sachen beim Spülen
Wer mit fließendem Wasser abwäscht oder die Spülmaschine nur halb gefüllt laufen lässt, spült Geld in den Abfluss. Viel besser ist es, das Spülbecken zu füllen und den gesamten Abwasch zu erledigen. Die Spülmaschine sollte nur voll beladen arbeiten.
Tropfhähnen den Hals umdrehen
Ein tropfender Wasserhahn geht auf die Nerven und kostet außerdem noch Geld. Denn im Jahr können 3.000 Liter, im Extremfall sogar bis zu 6.000 Liter Wasser verloren gehen. Schnelle Abhilfe schafft eine neue Dichtung.
Kleine Menge - volle Wirkung
Beim kleinen Geschäft muss man nicht mit großen Wassermengen nachspülen. Moderne WC-Spülsysteme verfügen über Vorrichtungen, die ein Spülen der Toilette mit geringen Wassermengen ermöglichen. Nutzen Sie diese Wasserstopp-Einrichtungen. Wenn Sie ein älteres Spülsystem haben, informieren Sie sich bei einem Sanitär-Fachbetrieb über die Möglichkeiten der Nachrüstung. Oder ganz einfach: Ein Ziegelstein im Wasserkasten vermindert das Volumen!

Quelle : http://www.rheinenergie.de und www.koeln-stadt.de 




 
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