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Wintergarten: der behagliche Energiesparer
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wintergarten_120Der richtige Wintergarten hilft auch Energie sparen!

Eine Oase der Erholung soll der Wintergarten werden. Vor die Erholung aber haben die Menschen und die Natur den Schweiß gesetzt.

Bevor Sie die Vorzüge Ihres eigenen Wintergartens genießen und sich in ihm entspannen können, bedarf es einiger Vorarbeit. Ein Wintergarten muss sorgfältig geplant werden, damit er später Ihren Vorstellungen entspricht.

Vier Dinge sind für die Planung und Ausführung von Wintergärten besonders wichtig:

-eine geeignete Rahmenkonstruktion
-eine ausreichende Belüftung
-eine Beschattung
-das richtige Glas

Ihre Vorstellung muss sich aber auch an dem orientieren, was ein Wintergarten überhaupt leisten kann. Sonst sind Frust und Ärger vorprogrammiert.

Gehen Sie also mit einer möglichst vollständigen Liste Ihrer Vorstellungen und Wünsche bezüglich der Gestaltung und Nutzung Ihres Wintergarten zu einem Fachmann Ihres Vertrauens, der mit Ihnen die einzelnen Punkte wie Standort, Nutzung, Glasart, Belüftung, Beschattung, Heizung und Beleuchtung bespricht.

 Wir berichten hier in Kürze weitergehend über Bauweisen, Vorteile des Wintergartens und Innovationen.

© Artikel und Bilder Ralph Schmidt / Klaus U. Walth www. eko-news.de


Wintergarten
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Der Wintergarten erfreut sich zunehmender Beliebtheit. Wenn er richtig ausgeführt und benutzt wird, kann der Wintergarten durchaus auch zum Energiesparen beitragen. Aber trotzdem: Überlegen Sie, ob sie einen Wintergarten brauchen! Er kostet viel Geld und reduziert die Helligkeit der dahinterliegenden Räume. Als Energielieferant ist er meist zu vernachlässigen.

Richten Sie den Wintergarten nach Süden aus!
Eine Abweichung erhöht die Überwärmungsgefahr durch die tiefstehende Sonne im Sommer. Jede große Fensterfläche in Ost-/ Westrichtung führt zu starker Erwärmung.

Verzichten Sie auf Schrägverglasungen!
Diese sind teuer, führen im Sommer zu Überhitzung und bringen im Winter wegen der flachstehenden Sonne weniger als eine senkrechte Verglasung. Außenliegende Verschattungsanlagen bringen zwar Abhhilfe, sind aber sehr teuer. Bei innenliegenden Verschattungen ist die Wärme schon im Raum und muss durch großzügig dimensionierte Lüftungsöffnungen entweichen können.

Vermeiden Sie Planungsfehler!
Zur Verringerung der Überhitzungsprobleme sollte der Wintergarten möglichst hoch (also zweigeschoßig) ausgeführt werden. Zuluftöffnungen möglichst weit unten planen, Abluftöffnungen möglichst weit oben (Ausnutzung des Kamineffekts). Die Trennwand zum Wintergarten sollte gut dämmen, speicherfähig sein und viel Licht absorbieren (z.B. Wand mit Kerndämmung). Auch der Boden sollte eine große speicherfähige Masse aufweisen.

Verwenden Sie gute Verglasungen!
Wärmeschutzverglasungen mit einem U-Wert von 1,1W/m²K reduzieren die Kondenswasserbildung am Glas und helfen, den Wintergarten frostfrei zu halten.

Installieren Sie keine Heizung!
Mit einer Heizung kann es sein, dass Ihr Wintergarten zum echten Energiefresser wird! Machen Sie den Wintergarten nicht zum Wohnzimmer!

Kaufen Sie keine tropischen Pflanzen, sondern solche, die auch einmal 5°C im Winter überstehen. Gut geeignet sind u.a.Agave, Bubikopf, Eukalyptus, Fuchsie, Geldbaum, Hibiskus, Lorbeer, Geranie und Zitrusgewächse.

Schließen Sie bewußt alle Türen und Fenster zum Wintergarten, wenn es im Wintergarten kühler ist als im Wohnraum!
Der Wintergarten kann nur Energie ins Haus bringen, wenn es im Wintergarten wärmer ist als im Haus, ansonsten wird der Wintergarten mitgeheizt. Den Energiespareffekt bringt der Wintergarten hauptsächlich durch seine Funktion als Pufferraum, nicht als Warmluftlieferant.

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